Temperaturüberwachung

Temperaturüberwachung von Warmwassernetzen mit Ofis Veolia

Inhaltsverzeichnis

 

 

Das Projekt

OFIS, dieauf Ingenieurwesen und Beratung spezialisierte Tochtergesellschaftvon Veolia, die sich seit über 25 Jahren auf Hausinstallationen und die Wasserqualität in Gebäuden konzentriert,wollte seit 2016 ihr Dienstleistungsangebot um den zusätzlichen Mehrwert der kontinuierlichen Messtechnik erweitern.

„Wir wollten unseren Kunden vertraglich festgelegte Dienstleistungen anbieten, um ihnen die Möglichkeit zu geben, ihre Warmwasseranlagen kontinuierlich zu warten. Dieser Ansatz ist für uns von entscheidender Bedeutung, um die Kundenbindung zu stärken“, erklärt Benjamin Midena, Leiter des Bereichs OFIS-Gutachten.

Nach einem Vergleichstest der in Frankreich vorhandenen dezentralen Fernablesungssysteme beauftragte OFIS Enless Wireless mit diesem Überwachungsbereich, da das Unternehmen über mehr als zehn Jahre Erfahrung in der Entwicklung von Low-Power-/Ultra-Long-Range-Sendern verfügt, die sich einfach und schnell installieren lassen.Es wurden Testphasen mit den Produkten durchgeführt, die anschließend ab 2018 zum Einsatz kamen.

Vor dem Hintergrund verbindlicher gesetzlicher Vorschriften war es das Ziel dieser Anlagen,eine verstärkte Überwachung der Warmwasserversorgungsnetze zuermöglichen, um eine Kontamination der Verbraucher durch Legionellen zu verhindern.*

Die ersten Lösungen wurden mit Wireless M-Bus 169 MHz implementiert. MehrereTemperaturtransmitter mit externen Kontaktfühler von Enless Wireless wurdenan vier verschiedenen Standorten installiert, darunter ein Alten- und Pflegeheim sowie drei Kliniken in den Departements Gard, Var und Elsass, mit jeweils 12 bis 25 Sensoren pro Einrichtung.Die an verschiedenen Stellen der Warmwassernetze positionierten Messumformer übertragen ihre Daten an einen empfänger , der wiederum an eine SPS angeschlossen ist. Die Visualisierung und Analyse der Daten erfolgt über die spezielle Fachschnittstelle „Temp’eau“, die von OFIS zur Legionellenprävention entwickelt wurde.

Beispiele für die Datenvisualisierung über Temp’eau, eine von OFIS entwickelte API zur fachgerechten Überwachung von Sanitärnetzen

„Wir haben unsere FachanwendungTemp’eauEnde 2018 weiterentwickelt, um unseren Teams und Kunden eine neue, leistungsfähigere Version zur Verfügung zu stellen, die E-Mail- und SMS-Benachrichtigungen sowie regelmäßige Auswertungen umfasst. Diese Weiterentwicklung wurde vor allem auch konzipiert, um den Anforderungen weiterer Implementierungen gerecht zu werden, die in der Folge mitden Temperaturtransmittern von Enless Wireless , diesmal über ein von Sigfox. „Die Integration von Sigfox-Transmittern ermöglicht uns mehr Flexibilität und die Möglichkeit, auch auf kleinere Akteure einzugehen“, erklärt Benjamin Midena von OFIS.

 

Welche Ergebnisse?

Die bisher realisierten Anlagen ermöglichten insbesondere die Erkennung eines Temperaturfehlers im Warmwassernetz einer Gesundheitseinrichtung im Departement Gard. Die Einführung einer allgemeinen Energiesparpolitik innerhalb der Einrichtung hatte dazu geführt, dass der Betreiber die Temperaturschwellenwerte im Warmwassernetz erheblich gesenkt hatte, was mit den geltenden Rechtsvorschriften zur Legionellenprävention unvereinbar war. Die eingerichtete Überwachung in Verbindung mit dem über das A.P.I.Temp’eaueingesetzten Warnsystem ermöglichte es der Einrichtung, schnell zu reagieren, um die Temperatur wieder anzuheben und so jegliches Kontaminationsrisiko für die Bewohner zu vermeiden.

Die eingesetzten Lösungen ermöglichten es zudem einer Einrichtung für Anschlussheilbehandlung und Rehabilitation (SSR) im Departement Var, die zuvor von den öffentlichen Gesundheitsbehörden (ARS) aufgefordert worden war, die Temperaturdaten ihres internen Netzwerks zu übermitteln, um die Umsetzung eines Maßnahmenplans zum Temperaturausgleich nachzuweisen.

OFIS beabsichtigt, die Einführung von Lösungen zur kontinuierlichen Überwachung bei seinen Kunden fortzusetzen. Die Tochtergesellschaft von Veolia plant zudemdie künftige Einführung von Pulse-Messumwertern für Wasserimpulszähler, um die bereits realisierten Installationen zu ergänzen.

 

* >Zum Thema Legionellenrisiko:

Das Management des Legionellenrisikos unterliegt strengen Vorschriften der französischen Behörden. Tatsächlich besteht ein reales Risiko, da sich die Bakterien in Warmwassersystemen vermehren, wenn die Temperatur des Wassers zwischen 30 °C und 45 °C liegt.

Eine Ansteckung mit dem Bakterium, die durch das Einatmen von Mikrotröpfchen kontaminierten Wassers erfolgt, kann zu schweren Lungeninfektionen – Legionellosen – führen, die einer Lungenentzündung ähneln und erhebliche Auswirkungen auf die Gesundheit und das Überleben der Betroffenen haben können.

Die gesetzlichen Vorschriften schreiben in diesem Zusammenhang vor, dass in den Warmwassernetzen eine Temperatur von über 50 °C aufrechterhalten werden muss, wobei die Häufigkeit der Kontrollen je nach Art der Einrichtung mehr oder weniger regelmäßig ist. Für Alten- und Pflegeheime sowie Krankenhäuser und Gesundheitseinrichtungen gelten aufgrund der besonderen Schutzbedürftigkeit der dort betreuten Personen besonders strenge Anforderungen.

 

>Über OFIS:

OFIS ist das auf Gesundheitsrisiken spezialisierte Ingenieur- und Beratungsunternehmen der Veolia-Gruppe, einem weltweit führenden Anbieter für optimiertes Ressourcenmanagement.

OFIS ist seit über 25 Jahren im Bereich der Umwelt- und Gesundheitsleistung von Gebäuden tätig und arbeitet dabei als Partner mit Dienstleistungs- und Gesundheitseinrichtungen, Verwaltern und Betreibern von Mehrfamilienhäusern sowie der Industrie zusammen.

OFIS ist besonders für sein Know-how im Bereich des Legionellenrisikomanagements bekannt und begleitet alle Projekte, die darauf abzielen, die Gesundheits- und Umweltleistung zum Wohle der Nutzer zu verbessern. Die Qualität der Dienstleistungen von OFIS wird von den Zertifizierungsstellen COFRAC, CSTB und OPQIBI anerkannt.

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